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Antisemitismus-Projekt: Schulvorführungen des NS-Propagandafilms „Jud Süß“ in Wiesbaden

Im Rahmen eines Antisemitismus-Projekts bietet das Medienzentrum Wiesbaden e.V. zusammen mit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, dem Institut für Kino und Filmkultur e. V. (IKF) sowie der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung mit Unterstützung der Nassauischen Sparkasse vom 9. Juni bis 18. August 2026 sechs Kino-Seminare zum NS-Propagandafilms „Jud Süß“ für Wiesbadener Schulklassen an. Weitere Informationen zu Terminen und Ablauf finden Sie auf der Website des Medienzentrums Wiesbaden.

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Der Grüne Zweig: Die vier nominierten Filme 2026

Der Kinderfilmpreis „Der Grüne Zweig“ wird vom Institut für Kino und Filmkultur gemeinsam mit dem katholischen Kreisdechanten (aktuell: Karl-Hermann Kemper) und dem Bürgermeister der Stadt Recklinghausen gestiftet. Seit 2013 werden die Preisträgerfilme werden von einer Kinderjury ausgewählt. Im Vorfeld sichten die Mitglieder der Kinderjury unter Anleitung der IKF-Referenten Horst Walther und Michael M. Kleinschmidt eine Vorauswahl („Shortlist“), aus der die Kinder den Siegerfilm küren.

In diesem Jahr sahen die Mitglieder der Kinderjury in zwei Sitzungen am 17. und 31. Januar vier Filme: „Ab morgen bin ich mutig“ von Bernd Sahling, „Das geheime Stockwerk“ von Norbert Lechner, „Lars ist LOL“ von Eirik Sæter Stordahl und den Animationsfilm „Der letzte Walsänger“ von Reza Memari.

Der Gewinnerfilm wird auf einer Pressekoferenz Mitte Februar bekanntgegeben und am Nachmittag des 14. März (Samstag) im Cineworld Recklinghausen im Rahmen des Kirchlichen Filmfestivals verliehen.


Die bisherigen Preisträgerfilme:

  • 2025: „Der Prank – April, April!“ [29.03.2025]
  • 2024: „Spuk unterm Riesenrad“ [16.03.24]
  • 2023: „Mission Ulja Funk“ [18.03.23]
  • 2021: „Sommer-Rebellen“ (Martina Saková) [02.10.21]
  • 2020: „Invisible Sue“ [26.09.20]
  • 2019: „Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten“ [23.03.19]
  • 2018: „Die Pfefferkörner und der Fluch des Schwarzen Königs“ [17.03.18]
  • 2017: „Nicht ohne uns!“ (Sigrid Klausmann) [18.03.17]
  • 2016: „Vilja und die Räuber“ (Marjut Komulainen) [12.03.16]
  • 2015: „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ [07.03.15]
  • 2014: „Bekas“ (Karzan Kader) [08.03.14]
  • 2013: „Tony Ten“ (Mischa Kamp) [15.03.13]
  • 2012: „Krieg der Knöpfe“ [16.03.12]
  • 2011: „Soul Boy“ [19.03.11]
  • 2010: „Vorstadtkrokodile“ [21.03.10]

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Antisemitismus-Projekt: Schulvorführungen des NS-Propagandafilms „Jud Süß“ in Wiesbaden

Im Rahmen eines Antisemitismus-Projekts bietet das Medienzentrum Wiesbaden e.V. gemeinsam mit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, dem Institut für Kino und Filmkultur e. V. (IKF) sowie der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung vom 25. August bis 15. September 2025 Kino-Seminare zum NS-Propagandafilms „Jud Süß“ für Wiesbadener Schulklassen an. Weitere Informationen zu Terminen und Ablauf finden Sie auf der Website des Medienzentrums Wiesbaden.

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Hätten Sie´s gewusst?

Heute vor 22 Jahren, am 7. Februar 2002, wurde das Institut für Kino und Filmkultur (IKF), vertreten durch Horst Walther, für „die herausragende Innovation auf dem Gebiet des Filmwesens“ mit dem Innovationspreis des damaligen Kulturstaatsministers Julian Nida-Rümelin ausgezeichnet: das Projekt „Bundesweite Schulfilmwoche“ (siehe Abb. der Urkunde).

Vom 4. bis 8. März 2002 fand in Nordrhein-Westfalen die erste für ein Bundesland organisierte Schul-Film-Woche statt. Das Pilotprojekt „Lernort Kino“ wurde vom IKF in Zusammenarbeit mit der Filmstiftung NRW, der Bundeszentrale für politische Bildung, dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Filmförderungsanstalt, dem Ministerium für Schule, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW, dem Medienzentrum Rheinland sowie allen Filmtheaterverbänden und dem Verleiherverband durchgeführt. Das Programm beinhaltete Filme aus den Kategorien „Literaturverfilmung“, „Film in Originalsprache“, „Themenbezogene Filme“ und „Deutsche Filmklassiker“, zu denen zahlreiche Film-Hefte zur Vor- und Nachbereitung des Kinobesuchs im Unterricht erstellt wurden.

Nach dem erfolgreichen Start des Projekts wurde die Schul-Film-Woche 2002 auch in Thüringen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und im Saarland veranstaltet. 2003 kamen zu diesen Ländern Berlin, Brandenburg und Rheinland-Pfalz hinzu, 2004 Niedersachsen, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern. Zeitweise organisierte und unterhielt das IKF acht Länderbüros mit über 30 Mitarbeiter:innen. Von 2002-2007 hat das IKF 31 Schul-Film-Wochen in elf Bundesländern durchgeführt und über 876.000 Schüler:innen und Lehrer:innen erreicht.