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Kino & Curriculum zu „Jazzy – Chaos im Regenwald“

Mit einer neuen „Kino & Curriculum“-Ausgabe stellen wir Ihnen die animierte Abenteuer-Komödie „Jazzy – Chaos im Regenwald“ von Tim Harper vor. Der Film startet am 16. April im Verleih von Camino Film in den deutschen Kinos. Die neue Ausgabe von Marie Krawinkel und Michael M. Kleinschmidt steht Ihnen wie immer im Downloadbereich als PDF-Datei zum Herunterladen zur Verfügung.

Im Fokus der aktuellen Nachrichten stehen vorrangig die Kriege in der Welt. Klimawandel und Naturkatastrophen werden davon überschattet. „Jazzy – Chaos im Regenwald“ setzt den Fokus auf diese in den Hintergrund geratenen Themen. Wer sich die animierte Abenteuer-Komödie von Regisseur Tim Harper anschaut, wird mit der Frage konfrontiert: Sind die Zerstörung des Regenwalds, der „grünen Lunge“ unseres Planeten, und das Aussterben von Tierarten noch aufzuhalten? Denn das im deutschen Untertitel angesprochene „Chaos“ ist durch Menschen verursacht: Sie roden, zerstören, jagen, beuten aus. Mit Humor, sympathischen Figuren und viel Liebe für die filmische Gestaltung leistet der Film einen wichtigen Beitrag für eine Bildung für nachhaltigen Entwicklung (BNE).

„Jazzy – Chaos im Regenwald“ bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit. Er eignet sich hervorragend für das fachübergreifende und fächerverbindende Lernen im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und weist zu drei Zielen für nachhaltige Entwicklung unmittelbare Bezüge auf: (12) „Nachhaltige/r Konsum und Produktion“, (13) „Maßnahmen zum Klimaschutz“ und (15) „Leben an Land“. Neben der Auseinandersetzung mit seinem zentralen Thema Natur und Umweltschutz regt der Film auch zur Beschäftigung mit den Themen Familie, Freundschaft und Medien an.

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Kino & Curriculum zu „Zirkuskind“

Mit einer neuen „Kino & Curriculum“-Ausgabe stellen wir Ihnen den (Kinder-) Dokumentarfilm „Zirkuskind“ von Julia Lemke & Anna Koch vor. Der Film startet am kommenden Donnerstag, den 16. Oktober, im Verleih von Across Nations in den deutschen Kinos. Die neue Ausgabe von Marie Krawinkel und Michael M. Kleinschmidt steht Ihnen wie immer im Downloadbereich als PDF-Datei zum Herunterladen zur Verfügung.

Das Leben abzubilden, mit all seinen lustigen und leichten, aber auch traurigen und schweren Momenten – das macht einen Dokumentarfilm für Kinder spannend. Mit „Zirkuskind“ hat das Regie-Duo Julia Lemke und Anna Koch einen Film produziert, der genau das kann. Der authentische Protagonist Santino Frank dient als Identifikationsfigur für junge Menschen und macht komplexe Themen zugänglich. Nie von oben herab, immer am Kind und mit dem Kind thematisiert der Film allgemeine menschliche Erfahrungen wie Ausgrenzung und Zusammenleben, Ich-Entwicklung und Verantwortung für die Umwelt.

„Zirkuskind“ bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für verschiedene Unterrichtsfächer, die auch fächerübergreifend bearbeitet werden können: (1) Ausgrenzung von Sinti* und Roma*, (2) Beziehungen in der „Familie“, (3) Identität und Lebensgestaltung, (4) Eine besondere Kindheit und (5) Umgang mit Natur und Schöpfung.

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Kino & Curriculum zu „Mit der Faust in die Welt schlagen“

Mit einer neuen „Kino & Curriculum“-Ausgabe stellen wir Ihnen den Spielfilm „Mit der Faust in die Welt schlagen“ von Constanze Klaue vor. Der Film startet am 3. April im Verleih von Across Nations in den deutschen Kinos. Die neue Ausgabe von Michael M. Kleinschmidt steht Ihnen wie immer im Downloadbereich als PDF-Datei zum Herunterladen zur Verfügung.

In ihrem ersten langen Kinospielfilm adaptiert Regisseurin und Drehbuchautorin Constanze Klaue (geb.1985) den 2018 erschienenen Gegenwartsroman „Mit der Faust in die Welt schlagen“ von Lukas Rietzschel (geb. 1994). Im Zentrum von Film und Roman stehen die Brüder Philipp und Tobias, die im ländlichen Ostsachsen aufwachsen. Sie gehören der sog. „Nachwendegeneration“ an, die nach dem Fall der „Mauer“ 1989 und der sog. „Wiedervereinigung“ der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) 1990 geboren wurden. Exemplarisch erzählt der Film auch von den Schwierigkeiten der Erwachsenen, die noch in der Diktatur sozialisiert wurden und sich nach dem „Freiheitsschock“ (Kowalczuk 2024) in einer vollständig anderen Gesellschaft zurechtfinden mussten.

„Mit der Faust in die Welt schlagen“ bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für verschiedene Unterrichtsfächer: Als filmische Adaption eines literarischen Werks („Literaturverfilmung“) hat der Film seinen Platz zunächst im Fach Deutsch. Darüber hinaus können in den sozialwissenschaftlichen Fächern wie Gemeinschaftskunde die Gründe für die Radikalisierung Jugendlicher diskutiert werden. Im Fach Geschichte können die „Alltagserfahrungen und Mentalitäten zur Zeit der Friedlichen Revolution und im geeinten Deutschland“ thematisiert werden.

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Kino & Curriculum zu „Der Lehrer, der uns das Meer versprach“

Mit einer neuen „Kino & Curriculum“-Ausgabe stellen wir Ihnen den Spielfilm „Der Lehrer, der uns das Meer versprach“ von Patricia Font vor. Der Film startet am 6. Februar im Verleih von 24 Bilder in den deutschen Kinos. Die neue Ausgabe von Michael M. Kleinschmidt steht Ihnen wie immer im Downloadbereich als PDF-Datei zum Herunterladen zur Verfügung.

Der schöne und bewegende Film, dessen Drehbuch auf dem gleichnamigen Roman von Francesc Escribano beruht, erzählt auf zwei Zeit­ebenen Geschichten, die kunstvoll miteinander verbunden sind. Im Mittelpunkt der Binnenhandlung steht eine historische Figur: Antoni Benaiges i Nogués (1903–1936) war von 1934-1936 als Lehrer in dem kleinen Ort Bañuelos de Bureba tätig, bis er kurz nach Beginn des Spanischen Bürgerkriegs 1936 von falangistischen Milizen gefoltert und ermordet wurde. In der Rahmenhandlung erzählt der Film die Geschichte von Ariadna, einer (fiktiven) jungen Frau, die sich Jahrzehnte später für ihren Großvater auf die Suche nach Informationen über ihren Urgroßvater begibt. Durch Gespräche mit einem ehemaligen Mitschüler ihres Großvaters und eigene Archivrecherchen erfährt sie, dass ihr Großvater als Achtjähriger eine Zeitlang bei seinem Lehrer Antoni Beneiges in Bañuelos de Bureba lebte.

„Der Lehrer, der uns das Meer versprach“ bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für verschiedene Unterrichtsfächer: Die spanische Filmproduktion ist für den Einsatz im Fach Spanisch als Originalfassung mit deutschen Untertiteln und in einer deutsch synchronisierten Fassung verfügbar. Im Fach Geschichte kann die deutsche Beteiligung und Mitverantwortung am Spanischen Bürgerkrieg (1936-39) thematisiert werden. Im Fach Pädagogik bzw. Erziehungs­wissenschaft kann die Figur des Lehrers Antoni Benaiges zur Auseinandersetzung mit dem reformpädagogischen Ansatz von Célestin Freinet anregen. Nicht zuletzt kann im Fach Religion die Frage nach dem Verhältnis von Kirche und Staat diskutiert werden. Im Zusammenhang mit dem Aufbau von Erinnerungskultur in der Schule kann fächerverbindend der Frage nach dem „Wandel des Umgangs mit Schuld und Aufarbeitung in unterschiedlichen Ländern“ nachgegangen werden.

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Der Lehrer, der uns das Meer versprach: Trailer (24 Bilder)

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Kino & Curriculum zu „Münter & Kandinsky“

Mit einer neuen „Kino & Curriculum“-Ausgabe stellen wir Ihnen den Spielfilm „Münter & Kandinsky“ von Marcus O. Rosenmüller vor. Der Film startete am vergangenen Donnerstag, den 24. Oktober, im Verleih von Camino Filmverleih in den deutschen Kinos. Die neue Ausgabe von Michael M. Kleinschmidt steht Ihnen wie immer im Downloadbereich als PDF-Datei zum Herunterladen zur Verfügung.

„Münter & Kandinsky“ ist der erste Kinospielfilm, der von den gemeinsamen Jahren zweier Mitbegründer des „Blauen Reiters“ erzählt: Gabriele Münter und Wassily Kandinsky. „Münter & Kandinsky“ macht eine wichtige Epoche der Kunstgeschichte lebendig. Der Film erzählt aber auch die dramatische Geschichte einer dysfunktionalen Beziehung. Und er ist nicht zuletzt ein leidenschaftliches Plädoyer für Gleichberechtigung.

„Münter & Kandinsky“ eignet sich besonders für den Einsatz im Fach Kunst, in dessen Lehrplänen der Expressionismus als bedeutende Kunstströmung des 20. Jahrhunderts, „Der Blaue Reiter“ als eine der bedeutendsten Künstlergruppen der Klassischen Moderne und Wassily Kandinsky und Franz Marc als Künstlerpersönlichkeiten explizit verankert sind. Darüber hinaus bietet der Film durch seine Eröffnungssequenz Anknüpfungspunkte für das Fach Geschichte (Kunst in der NS-Zeit). Fächerübergreifendes und fächerverbindendes Thema ist die Gleichberechtigung.

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