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Kino & Curriculum zu „Beuys“

Mit einer neuen „Kino & Curriculum“-Ausgabe stellen wir Ihnen den Dokumentarfilm „Beuys“ von Regisseur Andres Veiel („Black Box BRD“) vor. Der Film startet morgen, am 18. Mai, im Verleih von Piffl Medien in den deutschen Kinos. Die neue Ausgabe von Horst Walther und Michael M. Kleinschmidt steht Ihnen wie immer im Downloadbereich als PDF-Datei zum Herunterladen zur Verfügung.

Joseph Beuys (1921-1986) gilt als einer der größten Künstler des 20. Jahrhunderts. Die Ranglisten internationaler Künstler, die auf der Grundlage ihrer Erfolge und der Erlöse, die man mit ihren Werken erzielen konnte, geführt wurden, sahen Joseph Beuys in den 1970-/1980-er Jahren stets ganz oben. Ohne Zweifel ist er der bedeutendste deutsche Künstler in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts.

Die außergewöhnliche, brillante Dokumentation konzentriert sich auf die Persönlichkeit des Künstlers, seine Entwicklung, seine Ideen und Theorien, seine Aktionen, sein Engagement, seine Provokationen und die Rückschläge, die er erfahren musste. Der Kunstmarkt und Beuys‘ Verkaufserfolge interessieren Regisseur weniger. Der Film kommt ohne Kommentar aus und lässt Beuys und sein Leben vor unseren Augen in einer wohldurchdachten und brillant inszenierten Collage aus Bildern, Filmen, Reden und Text lebendig werden. Es gibt nur fünf Zeitzeugen, die sich zu Beuys äußern. Im Fokus stehen Selbstzeugnisse, Selbstinszenierungen, Szenen und Fotos von seinen Kunstaktionen, Installationen und Auftritten.

Das IKF empfiehlt diesen Film vor allem für das Fach Kunst in der Sekundarstufe II sowie für die Erwachsenenbildung.