Im Rahmen der gestrigen Veranstaltung „Von der Lüge zur Erkenntnis: ‚Jud Süß‘ und die Macht der Bilder“ haben die IKF-Referenten Michael M. Kleinschmidt, Arndt Klingelhöfer, Kurt Langer und Michael Loth im Hessischen Landtag in Wiesbaden Workshops mit hessischen Schüler:innen zum antisemitischen NS-Propagandaspielfilm „Jud Süß“ (1940) geleitet, in denen die Wahrnehmung, Wirkung und Aktualität antisemitischer Stereotype reflektiert wurde.
Die Veranstaltung fand im Rahmen der Bildungsreihe „Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart“ statt, die unter der Schirmherrschaft von Astrid Wallmann, der Präsidentin des Hessischen Landtags, steht. Begleitet wurde die Filmvorführung von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung aus Wiesbaden. Weitere Informationen finden Sie in den Pressemitteilungen des Hessischen Landtags (PDF-Datei) und der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung.
Der Kinderfilmpreis „Der Grüne Zweig“ wird vom Institut für Kino und Filmkultur gemeinsam mit dem katholischen Kreisdechanten (aktuell: Karl-Hermann Kemper) und dem Bürgermeister der Stadt Recklinghausen gestiftet. Seit 2013 werden die Preisträgerfilme werden von einer Kinderjury ausgewählt. Im Vorfeld sichten die Mitglieder der Kinderjury unter Anleitung der IKF-Referenten Horst Walther und Michael M. Kleinschmidt eine Vorauswahl („Shortlist“), aus der die Kinder den Siegerfilm küren.
In diesem Jahr sahen die Mitglieder der Kinderjury in zwei Sitzungen am 17. und 31. Januar vier Filme: „Ab morgen bin ich mutig“ von Bernd Sahling, „Das geheime Stockwerk“ von Norbert Lechner, „Lars ist LOL“ von Eirik Sæter Stordahl und den Animationsfilm „Der letzte Walsänger“ von Reza Memari.
Der Gewinnerfilm wird auf einer Pressekoferenz Mitte Februar bekanntgegeben und am Nachmittag des 14. März (Samstag) im Cineworld Recklinghausen im Rahmen des Kirchlichen Filmfestivals verliehen.
Gerne weisen wir Sie darauf hin, dass der Spiefilm „Alle eure Gesichter“ von Jeanne Herry heute, am 24. Januar, um 20.15 Uhr in ONE als Free-TV-Premiere ausgestrahlt wird und danach 30 Tage in der ARD-Mediathek verfügbar ist.
Im Dezember 2023 hatten wir Ihnen den brillant gespielten Ensemble-Film (u.a. mit Leïla Bekhti, Jean-Pierre Darroussin, Adèle Exarchopoulos, Gilles Lellouche, Miou-Miou) mit einem ausführlichen Film-Heft von Michael M. Kleinschmidt vorgestellt, das Sie im Downloadbereich herunterladen können (siehe die Meldung vom 13. Dezember 2023).
Gerne weisen wir Sie darauf hin, dass der Dokumentarfilm „Riefenstahl“ von Andres Veiel heute Abend um 22.40 Uhr im WDR ausgestrahlt wird und danach bis zum 22. Mai 2026 in der ARD-Mediathek online verfügbar ist. [Nachtrag (24.05.26): Der Film steht bis zum 20. Juni 2026 zur Verfügung.]
Gerne weisen wir Sie auf eine neue Publikation in Zusammenarbeit mit dem DGB-Bezirk Niedersachsen – Bremen – Sachsen – Anhalt hin. In der dritten Ausgabe unseres Formats „Filmfenster“ stellt IKF-Autor Michael M. Kleinschmidt den Gewinnerfilm des DGB-Filmpreises 2025 vor: SKEET von Nik Sexton. Die Ausgabe steht Ihnen wie immer im Downloadbereich als PDF-Datei zum Herunterladen zur Verfügung.
SKEET ist ein Kinospielfilm des kanadischen Regisseurs und Drehbuchautors Nik Sexton, der für seinen inhaltlich wie formal bemerkenswerten Film beim 35. Filmfest Emden-Norderney vom Publikum mit dem DGB-Filmpreis und dem SCORE Bernhard Wicki-Preis ausgezeichnet wurde. Sein intensives Sozialdrama hat leider noch keinen deutschen Verleih gefunden. Im November ist der Film jedoch in einigen Sonderveranstaltungen des DGB zu sehen, u.a. am 10. November in Hannover (mit Nik Sexton!), am 17. November in Magdeburg, am 24. November in Bremen und am 26.11. in Berlin. Weitere Informationen zu diesen vier exlusiven Vorstellungen finden Sie beim DGB-Bezirk Niedersachsen – Bremen – Sachsen – Anhalt und beim DGB-Bundesvorstand.
Gut zu wissen: Der DGB-Filmpreis
Seit 1998 vergibt der DGB seinen mit 7.000 Euro dotierten Preis für gesellschaftlich in besonderer Weise engagierte Filme. Damit unterstützt der Deutsche Gewerkschaftsbund die Arbeit von Regisseur*innen, die sich innovativ und unterhaltsam mit sozialkritischen Themen auseinandersetzen. Der DGB-Filmpreis ist ein Publikumspreis, der im Rahmen des Internationalen Filmfests Emden-Norderney verliehen wird. Die für den DGB-Filmpreis nominierten Filme werden beim DGB-Filmgespräch vorgestellt, das IKF-Referent Michael M. Kleinschmidt seit 2006 moderiert.