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Ausstellungstipp: „Van den Yoden“ in Osnabrück

Gestern Abend stellte IKF-Referent Michael M. Kleinschmidt im Begleitprogramm der aktuellen Sonderausstellung „Van den Yoden – Jüdisches Leben im spätmittelalterlichen Osnabrück (1260-1430)“ im Kulturgeschichtlichen Museum der Stadt Osnabrück den antisemitischen NS-Propgandaspielfilm „Jud Süß“ (1940) von Regisseur Veit Harlan vor.

Gerne weisen wir Sie auf die aktuelle Sonderausstellung hin, die noch bis zum 30. August im Kulturgeschichtlichen Museum der Stadt Osnabrück zu sehen ist. Den Programmflyer zur Ausstellung finden Sie hier. Die Begleitpublikation von Dr. Thorsten Heese (siehe unten) führt kenntnisreich und im Katalogteil reich bebildert in die Geschichte jüdischen Lebens im spätmittelalterlichen Osnabrück von 1260 bis 1430 ein und verdeutlicht die wirkmächtige antijüdische Propaganda am Beispiel eindrucksvoller Exponate der Stadtgeschichte.

Begleitpublikation zur Sonderausstellung: HEESE, Thorsten (2026). Van den Yoden. Jüdisches Leben im spätmittelalterlichen Osnabrück (1260-1430). Osnabrück: fromm + rasch Verlag & Museumsquartier der Stadt Osnabrück (Osnabrücker Kulturdenkmäler – Beiträge zur Kunst- und Kulturgeschichte der Stadt Osnabrück 18), hier bes. S. 31-33 (Antijudaismus am Beispiel des Osnabrücker „Judeneides“), S. 34 (“Christus-Mörder“ – Christlicher Antijudaismus), S. 34-36 („Judensau“ – Das Schwein als antijüdisches Spottbild), S. 38-43 („Ecclesia“ und „Synagoga“) und S. 98-123 (Katalog-Kap. 4: Antijüdische Propaganda). ISBN: 978-3-89946-339-2. DNB: https://d-nb.info/1393913636.

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Ausstellungstipp: „Entfesselte Bilder“ in Frankfurt

Gerne weisen wir Sie auf die aktuelle Sonderausstellung „Entfesselte Bilder“ im Filmmuseum Frankfurt hin, die IKF-Referent Michael M. Kleinschmidt im Juli besucht hat und wärmstens empfiehlt. Die Projektionsausstellung widmet sich den sogenannten „Plansequenzen“. Zu sehen sind daher zahlreiche Filmszenen, die aus einer einzigen, langen, ungeschnittenen Einstellung bestehen, innerhalb derer aufwendige, oft sehr dynamische Kamerafahrten ausgeführt werden. Die Ausstellung spannt dabei einen filmhistorischen Bogen von den ersten Versuchen in der Stummfilmzeit bis zu den One Shot-Filmen des 21. Jahrhunderts. „Entfesselte Bilder“ ist bis zum 1. Februar 2026 im DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum zu sehen.

Wer es dennoch nicht nach Frankfurt schafft: Im DFF-Podcast „Alles ist Film“ stellt Kurator Michael Kinzer die Ausstellung im Gespräch mit Frauke Haß vor. Die einzelnen Folgen: (1) Die Ausstellung (22:15), (2) Alfred Hitchcocks ROPE (21:45 Min.), (3) Alfonso Cuarón (23:25 Min.), (4) One-Shot-Filme wie BIRDMAN und VICTORIA (23:39 Min.), (5) Brian de Palma (24:17 Min.) sowie Filmgeschichte in Objekten: Crab Dolly (10:53 Min.). Die einzelnen Folgen können auch als MP3-Dateien heruntergeladen werden, um sie offline zu hören.

Hier geht’s zur Website der Ausstellung „Entfesselte Bilder“.