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Aimée und Jaguar
BRD 1997/1998, s/w, Regie: Max Färberböck

Berlin, 1943. Lily Wust, genannt Aimée, ist eine treusorgenden Hausfrau, die sich um ihre vier Kinder kümmert, während ihr Mann im Krieg dient. Felice Schragenheim, genannt Jaguar, ist eine jüdische Untergrundkämpferin, die trotz der akuten Bedrohung unter falschem Namen für eine Nazizeitschrift arbeitet, um ihren Kollegen geheime Informationen zuspielen zu können. Als die beiden Frauen sich begegnen, könnten sie unterschiedlicher nicht sein. Es entbrennt eine zunächst geheime Liebe, und Lily wird in den jüdischen Freundeskreis von Felice aufgenommen. Hier erfährt sie von der Angst vor Verrat und Entdeckung und erlebt die verzweifelten Versuche der Mädchen, sich nicht auch den Rest der Lebensfreude nehmen zu lassen. Als sich Lily von ihrem Mann trennt, wird dieses öffentliche Zeichen für ihre lesbische Liebe gleichzeitig ein Bedrohung für Felices Leben. Da Felice die unter großer Gefahr beschafften Ausweispapiere zurückweist, kann sie der Gestapo schließlich nicht mehr entkommen und wird verhaftet und deportiert.

"Jeder Tag, den ich überlebe, ist ein Sieg über Hitler", sagt Felice einmal. Zwei Jahre lang haben Lily Wust und Felice Schrangheim ihre Liebe gelebt, und Max Färberböck hat einen wunderbaren, berührenden und aufrührenden Film darüber gemacht.

Thema: (jüdisches über)Leben im nationalsozialistischen Deutschland, homosexuelle Liebe
Fächer: Deutsch, Religion, Ethik, Geschichte
Klassen: ab Klasse 11
Spieldauer: 126 Minuten, FSK: ab 12 Jahren, empfohlen ab 14 Jahren


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